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„Goldene“ Tipps für die Bildgestaltung

Der "Goldene Schnitt"
 

Der „Goldene Schnitt“ ist ein schon seit der griechischen Antike bekanntes Teilungsverhältnis für eine Strecke: Dieses Teilungsverhältnis gilt als besonders ästhetisch und ist nicht nur in Kunst und Architektur immer wieder zu finden, sondern auch in der Natur selbst.

Eine nach dem Goldenen Schnitt geteilte Strecke wird dabei nicht in der Mitte halbiert, sondern im Verhältnis 1:2, 2:3 oder 5:8 unterteilt: Die Regel besagt, dass sich die längere Teilstrecke zu der kürzeren Teilstrecke genauso verhält wie die Gesamtstrecke zu der längeren Teilstrecke: „1“ zu „2“ verhält sich daher genauso wie „2“ zu „1+2“. Für die Bildgestaltung kann man sich daher merken, dass man sein Hauptmotiv nicht zentriert, sondern etwa ein Drittel von dem Rand platziert: Die so entstehende Trennung wirkt besonders harmonisch.

Was hat das mit meinem Foto zu tun?

Der Goldene Schnitt ist auch für die Bildgestaltung wichtig: Ein Motiv wirkt interessanter, wenn es auf dem Bild von dem Fotografen nicht zentriert in der Mitte platziert, sondern etwas zum rechten oder linken Rand platziert wird – in etwa auf der Trennung des goldenen Schnitts:

Das Motiv wirkt deutlich interessanter, als das gleiche Motiv direkt in der Bildmitte. Wer die Regel einmal kennengelernt hat, kann sie aber auch bewusst brechen: So kann man eine zusätzliche Spannung aufbauen, wenn man das Modell auf einem Portraitfoto absichtlich direkt an den Rand positioniert – dabei sollte der Blick aber wieder in das Bild gerichtet sein.

Bildausschnitt

Aber nicht nur für die Portrait- oder Objektfotografie ist eine Aufteilung nach den Regeln des Goldenen Schnittes wichtig, auch für die Landschaftsfotografie wird diese Bildaufteilung gern genutzt: Dabei entscheidet sich der Fotograf dann je nach der Landschaft, ob mehr Himmel oder mehr von der Erde (oder dem Wasser) auf dem Bild zu sehen sein soll – die Bildaufteilung erfolgt dann wieder im Verhältnis des Goldenen Schnitts: Zum Beispiel zwei Drittel Himmel und ein Drittel Land/Meer oder genau umgekehrt. Auch hier wirken die Bilder in der Regel deutlich harmonischer als bei einem zentrierten Horizont:

Langweilig: Zentrierter Horizont
Horizont und Motiv ausgerichtet
Dreigeteilte Bildaufteilung
Freiere Bildgestaltung

Der Goldene Schnitt ist zwar eine wichtige Regel, um es gerade Anfängern die Bildgestaltung zu erleichtern, aber nicht immer zwingend notwendig: Mit ein bisschen Übung findet man schnell auch andere passende Mittel, um das Bild spannend zu gestalten und sich mit seinen Fotos von einfach Schnappschüssen abzuheben.

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