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Das 1x1 der Fotografie-Begriffe


Ein Mann fotografiert die weite Landschaft

Wer sich mit Fotografie beschäftigt, bekommt es mit verschiedenen Begriffen zu tun. Da kann man schon mal etwas durcheinander kommen. Wir wollen Klarheit bringen in den Begriffswirrwarr und Dir zeigen, wofür Du die verschiedenen Einstellungen benötigst.  


Blende

Die Blende ist im Objektiv verbaut und für die Helligkeit im Bild verantwortlich. Sie reguliert, wie viel Licht durchs Objektiv gelassen wird. Die Blendenzahl wird mit einem F / f angegeben.

Blende weit geöffnet = kleine Blendenzahl (z.B. f5.3) = viel Licht
Blende weniger geöffnet = große Blendenzahl (z.B. f10) = weniger Licht

Der Fokus im Foto liegt auf der Tasse, der Hintergrund ist unscharff5.3 = offene Blende = viel Licht
Foto mit geschlossener Blende f10 sieht dunkel ausf10 = geschlossene Blende = weniger Licht


Fokus

Der Fokus bestimmt die Stelle im Bild, die scharf dargestellt werden soll. Als Einsteiger bietet es sich hierbei immer an, den Autofokus zu nehmen. In den meisten Fällen ist unser Auge nämlich nicht akkurat genug, um die Schärfe im Bild manuell einstellen zu können.

Tipp: Jedoch haben die meisten Kameras die Möglichkeit, den Fokuspunkt selbst du verschieben (so, dass er z.B. nicht mittig liegt). Eine Möglichkeit ist, das gewünschte Motiv erst zu fokussieren, dabei den Auslöser leicht gedrückt zu halten (ohne Auszulösen) und anschließend die Kamera in den gewünschten Bildausschnitt zu schwenken und dann erst den Auslöser zu Ende durchzudrücken. Das zuvor fokussierte Objekt bleibt dabei im Fokus und damit scharf, aber Du bist frei in der Wahl Deines Bildausschnitts.

Die Uhr im Hintergrund ist fokussiert, der Vordergrund ist unscharfUhr im Fokus
Der Fokus im Foto liegt auf der Tasse, der Hintergrund ist unscharfTasse im Fokus


Schärfentiefe

Die Schärfentiefe (oder auch Tiefenschärfe) beschreibt die Größe des Scharfen Bereichs im Bild. Ist die Schärfentiefe groß, ist der Großteil des Bildes scharf zu sehen (z.B. in der Landschaftsfotografie). Ist die Schärfentiefe gering, liegt der Fokus auf einem bestimmten Teil im Bild und der restliche Teil wird unscharf.

Die Schärfentiefe wird ebenfalls durch die Blende gesteuert:
Kleine Blendenzahl (z.B. f6.3) = geringe Schärfentiefe (fokussiert auf ein Objekt)
Große Blendenzahl (z.B. f32)  = große Schärfentiefe (alles ist scharf gestellt)

Foto mit geschlossener Blende hat die Tasse im Fokusf6.3 = geringe Blendenzahl = Tasse fokussiert
Foto mit einer großen Blendenzahl hat eine große Schärfentiefef32 = große Blendenzahl = alles scharf

Tipp: Je weiter Du Dich von Deinem fokussierten Objekt entfernst, desto größer wird Deine Schärfentiefe (alles scharf). Je näher Du am fokussierten Objekt stehst, umso geringer wird die Schärfentiefe. Hier kannst Du Dein Objekt also besser in den Fokus setzen und alles Andere unscharf werden lassen.

Und als wäre das nicht genug, ist auch noch der Abstand des Hintergrunds vom fokussierten Objekt entscheidend:
Hintergrund nah dran = hohe Schärfentiefe (Hintergrund ist gut zu erkennen)
Hintergrund weit weg = geringe Schärfentiefe (Hintergrund ist unscharf)


Brennweite

Die Brennweite ist einfach gesagt der Bildwinkel. Also wie viel Umgebung auf Deinem Bild zu sehen ist. Sie wird angeben in Millimetern (mm). 

Grob kann man drei verschiedene Brennweiten unterschieden:
Weitwinkel (unter 50mm) = Winkel ist sehr weit
Normal (ca. 50mm)  = Winkel ist an das menschliche Auge angelehnt
Tele (über 50mm) = Winkel erzeugt ein Rangezoomen (die Motive sind größer auf dem Bild zu sehen, wie bei einem Fernglas)

Foto mit einer großen Brennweite zoomt schpen an die Objekte ran175mm = Tele
Foto mit einer geringen Brennweite zeigt viel mehr Umgebung, wie hier zusätzlich den Tisch46mm = Normal

Die Brennweite beeinflusst auch die Schärfentiefe:
Weitwinkel / Normal = große Schärfentiefe  >> geeignet z.B. für Landschaftsaufnahmen
Tele = geringe Schärfentiefe >> geeignet für Portraits (beliebt sind 85mm), fokussierte Objekt ist scharf, Rest unscharf


Belichtungszeit

Die Belichtungszeit (oder auch Verschlusszeit) entscheidet wie lange Licht auf unseren Sensor trifft. Die Belichtungszeit wird immer in Sekunden angeben. Neben der Blende ist die Belichtungszeit damit auch für die Helligkeit in unserem Bild verantwortlich.

kurze Belichtungszeit = nur wenige Licht kommt durch = dunkles Bild
lange Belichtungszeit* = es kommt viel Licht durch = helles Bild

*Achtung! Eine hohe Belichtungszeit fängt zwar viel Licht ein, erhöht aber enorm die Verwacklungsgefahr, wenn Du ohne Stativ fotografierst. Beim Fotografieren freihand gilt daher, je größer die Brennweite desto kürzer muss die Belichtungszeit sein.

Tipp: Mit der Belichtungszeit kannst Du aber außerdem regulieren, ob man Bewegungen im Bild sieht oder ob Du die Bewegung einfrieren möchtest.

Die Figur im Vordergrund konnte durch die kurze Belichtungszeit in ihrer Bewegung im Foto eingefroren werden1/50 Sek. = kurze Belichtungszeit = Bewegung ist eingefroren
Durch die lange Belichtungszeit sieht man auf dem Foto noch die Bewegung der Figurr0,6 Sek. = lange Belichtungszeit = Bewegung wird sichtbar

 

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